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Die ersten Tage in Hongkong

Hong Kong – Ankunft und Wohnungssuche 25.06.2014 – 26.06.2014 Hinreise Mama hat mich abends an den Flughafen gebracht. Abschied war total schwer. Habe mir dann noch ein Reise-Nacken-Kissen gekauft. Flug ging über London, dort war dann der zweite Flug mit 40 Plätzen überbucht, sodass ich in die „World-Traveller-Class“ upgegraded wurde. Also breite und extraweite Sitze, Essen (z.T.) aus echtem Geschirr usw. Bei der Ankunft in Hong Kong traf mich dann erstmal der Hitzschlag: 30 Grad und superhohe Luftfeuchtigkeit. Die Fahrt ins Hostel war dann seehr einfach und billig, mit der „Octopus-Card“ kann man hier alle Verkehrsmittel nutzen. Im Hostel angekommen werden mir dann zum ersten Mal die räumlichen Dimensionen hier wirklich bewusst: Der 6-Bett-Schlafsaal ist aufgut 10qm untergebracht, der Gemeinschaftsraum incl. Zugang zu den Zimmern auch. Mein erster Abend hier ist dann aber doch ein traumhafter Start in meine Zeit hier in Hong Kong. Zusammen mit ein paar anderen Leuten vom Hostel gehe ich essen und setze ich mich mit Getränken an die Hafenpromenade und wir genießen den Ausblick auf die Hafenpromenade der HK-Island-Seite. 27.06.14 – 30.06. die ersten Tage in der Stadt Mittwoch: Heute gehe ich auf die Suche nach Wohnungen/WG-Zimmern und laufe schonmal ein bisschen durch die Stadt. Außerdem fahre ich mit der Star Ferry, eines der Wahrzeichen von Hong Kong. Für ein paar Cent kann man damit von Kowloon (Nördlicher Teil von Hong Kong) nach Hong Kong Island (Südlicher Teil) übersetzen. Die Aussicht auf die Skyline ist dabei fantastisch. Donnerstag: Heute muss ich in eine anderes Hostel, welches ich ausgesucht hatte weil es genau in dem Viertel liegt, in dem ich nach WG-Zimmern suchen möchte. Da ich aber keine weitere Lust auf WG-Castings habe und es kaum (preiswerte) Angebote hier gibt nehme ich nach einigem Überlegen gleich eines der WG-Zimmer von gestern. Abends nimmt mich Achim (mein Praktikumsvorgänger über den ich auch auf die Idee gekommen bin mich für das Praktikum zu bewerben) auf die Verabschiedung einer Italienerin mit und ich lerne gleich einige der Internationals hier kennen. Zur Feier des Anlasses gehen wir chinesich essen. Das tolle hier ist, dass sich alle zusammen an einen runden Tisch mit einer sich drehenden Platte in der Mitte setzen und alles was bestellt wurde wird dann geteilt. (Ist natürlich ein bisschen schwierig da dann das vegetarische Essen wiederzufinden, aber irgendwie eine tolle Tradition.) Freitag: Für heute ist mein „Umzug“ vom Hostel in meine neue WG geplant. Die restliche Zeit fahre ich mit der zweistöckigen Tram (Dingding) durch die Gegend und genieße den Ausblick auf die Stadt. Am beeindruckendsten finde ich, dass hier immer von allem was dabei ist: Riesige Wolkenkratzer umarmen eine endlose Uferpromenade, an den Straßenrändern ranken sich traumhafte Urwaldbäume in den Himmel. Wenn man den Blick übers Meer schweifen lässt sieht man in der Ferne die kleinen vorgelagerten Inseln und direkt außerhalb der Stadt befindet sich dichter Wald neben wunderschönen Küsten und Stränden. Abends steht dann der Umzug an und auch die erste Reisekrise: Nachdem ich ins neue Zimmer eingezogen bin und die Miete bezahlt habe stelle ich fest, dass eine Person mehr in der Wohnung wohnt (ein sehr netter Franzose) und meine Vermieterin, von der ich dachte, dass eines der Zimmer ihres ist, auf der Couch im Wohnzimmer (welches gleichzeitig Flur und Durchgang zu allen anderen Zimmern ist) schläft…..  Samstag: Heute war ich morgens im IKEA um mir noch ein paar Sachen zu besorgen. Irgendwie witzig wie gleich das doch überall auf der Welt ist. Allerdings gibt’s hier normale Plastiktüten extra für die Asiaten und kein echtes IKEA-Restaurant (nur Essen im Stehen und nicht wirklich Schwedisches). Danach geht’s dann mit einer Kollegin und einer ihrer Freundinnen an die Clearwater Bay an den Strand. Das Wasser ist warm, die Sonne scheint, also ein traumhafter Sommertag. Abends gehe ich dann noch in die Stadt um die Escalators zu den Mid-levels anzuschauen. Das ist eine endlose Kette von Rolltreppen, welche vom Zentrum in ein Wohngebiet gebaut wurde um den vielen Pendlern den Weg von und zur Arbeit trotz großer Steigung zu ermöglichen. Morgens bis 10h fahren sie deshalb immer bergab und ab dann bergauf. Sonntag: Zusammen mit Achim war ich zunächst im Sik-Sik-Yuen-Wong-Tai-Sin-Tempel. Der taoistische Tempel ist wirklich beeindruckend! Zum einen ist er wunderschön, in bunten Farben gestaltet und hervorragend gepflegt und erhalten. Außerdem ist er wie eine Insel in der Großstadt: Das Rauschen der Autos und Busse verschwindet und man kann gemütlich im Schatten sitzen und den Kois beim Plantschen zusehen. Danach gings gleich weiter zur „Walled City“. Wo heute ein wunderschöner und vor allem sehr gemächlicher und entspannter Park ist war während der britischen Kolonialherrschaft eine chinesische Enklave in der quasi Gesetzlosigkeit herrschte. Vor allem war die „walled city“ für ihre „Ärzte“ ohne Zulassung bekannt, die wegen der politischen Situation munter behandeln konnten wen sie wollten ohne Angst vor den Konsequenzen haben zu müssen. Danach wurden die Wohnblocks niedergerissen und stattdessen dieser Park erbaut. Unter anderem gibt es hier eine/mehrere riesige Buchshecken, die aneinandergereiht sind und durch Ihren Schnitt einen riesigen Drachen ergeben, sowie einen riesigen Kreis aus Statuen der Tierkreiszeichen im chinesischen Kalender. Zum späten Mittagessen gab es sehr leckeres Sushi. (Da Tempel und Park etwas außerhalb der „Innenstadt“ liegen kann man hier sehr günstig sehr leckere Sachen essen.) Am späten Nachmittag/Abend sind wir dann noch nach Tung Chung auf Lantau (eine der umliegenden Inseln, hier ist u.a. auch der Flughafen) in eine Mall gefahren und waren ein bisschen Shoppen. Heute soll’s dann jetzt früh ins Bett gehen, schließlich ist morgen mein erster Arbeitstag!

31.8.14 14:39

Letzte Einträge: Typhoon, Nachtmärkte und traumhafter Strand, Vorgelagerte Inseln Cheung Chau und Lantau, 13.10.-19.10. Mein Geburtstag und Junk, Demonstrationen und Zensur in HK, Ein kleiner Einblick was in China so alles anders ist.., Beijing

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