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Sequoia & Kings National Park

Freitag 06.09.

Heute ist der letzte große Fahrt-Tag: Um zum nächsten Nationalpark zu kommen müssen wir 330 Meilen bis zur Zwischenstation Porterville, von wo aus wir trotz preiswerter Übernachtung morgen sehr schnell im Nationalpark sein werden.

Nach einem „French Toast“-Frühstück bei Peppermill fahren wir los und der Rest klappt dann auch problemlos. An einer Tankstelle kann ich dann sogar einem anderen (männlichen) Touristen erklären wie das mit dem Tanken hier funktioniert. Sehr beruhigend, dass es allen am Anfang so geht :P

Samstag 07.09.

Da wir wieder in einer preiswerten Unterkunft (es lebe Motel 6 ) ca. 1h vor den Nationalparks übernachten müssen wir heute Morgen noch ein kleines bisschen fahren. Langsam wandelt sich die Landschaft und wird sowohl bergiger als auch bewachsener. Trotzdem ist es hier sehr, sehr trocken, sodass es im Sommer sehr viele Waldbrände durch unvorsichtiges Verhalten mit Grillfeuern etc. und durch Blitzeinschläge gibt. Deshalb besuchen wir jetzt auch den Sequoia und den Kings Canyon National Park, jedoch leider nicht den Yosemite. Hier hat es nämlich leider vor ca. 2 Wochen angefangen zu brennen und da alles so trocken ist sperren die Ranger dann lieber großzügig die Straßen ab um kein Risiko einzugehen.

Noch am Vormittag kommen wir in Three Rivers an und checken schon mal im Hotel ein. Zum Glück auch hier wieder mit Pool =) . Dann starten wir direkt in den Sequoia National Park. Neben den Sequoias wachsen hier auch Sherman Oaks, aber der Unterschied ist angesichts der Größe nicht so groß. Mit Fotos lässt sich das gar nicht beschreiben! Der größte Baum der hier steht ist 83,8m hoch, ca. 2300-2700 Jahre alt und hat am Boden 31,3 m Umfang. Beeindruckend ist, dass diese Bäume z.T. nur eine Wurzeltiefe von 1 Meter (!) haben und das alles durch die Wurzelbreite und die Verflechtung der Wurzeln untereinander wieder ausgleichen.

Ein Museum erklärt den Sinn der Brände: Durch die enormen Mengen an trockenem Holz die auf dem Waldboden liegen haben die Samen der Sequoias eigentlich keine Chance hier zu wachsen. Alles ist staubtrocken und oft erreichen sie nicht einmal den Boden. Kleine, sehr lokale Feuer alle 5-10 Jahre „räumen auf“ und geben den kleinen Bäumchen ein kurzes Zeitfenster mit genügend Platz.

So zeigt fast jeder Baum hier schon Merkmale von Bränden und obwohl die Rinde sehr gut schützt scheinen einige bis auf ihre Stümpfe ausgebrannt. Das Wurzelwerk und der Rest des Stammes sind jedoch so anpassungsfähig und stark, dass sie oft noch hunderte Jahre weiterleben können.

Sonntag 08.09.

Von hier aus fahren wir heute in den letzten Nationalpark, den Kings Canyon National Park. Die Straße führt diesmal direkt am Fluss entlang, sodass man vom Boden des Canyon aus die Berge bewundern kann. Zwischendrin gibt’s immer mal wieder einen Wasserfall von einer der seitlich zufließenden Quellen und am Ende des Tals einen wunderschönen Wanderweg rund um eine Wiese. Das Wasser des Flusses hat außerdem eine wunderschöne blaue Farbe und ist so klar, dass man überall bis zum Grund sehen kann!

9.9.13 05:29

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