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Vegas, Baby!

Mittwoch 04.09.

 

Nachdem wir seit LA nur Naturwunder besucht haben kommt jetzt das krasse Gegenteil: Las Vegas. Unser Hotel heißt Circus, Circus und liegt am nördlichen Ende des Strip’s. Wie der Name schon sagt ist das Thema Zirkus, weshalb ein riesiger leuchtender Clownskopf auf dem Hotelgebäude thront und das Dach des angeschlossenen Freizeitparks wie lauter Zirkuskuppeln aussieht. Nachdem es ein bisschen abgekühlt hat machen wir einen Rundgang den Las Vegas Boulevard (auch: Las Vegas Strip) entlang. Überraschenderweise fängt es dann an zu stürmen und auch etwas zu regnen (hätte ich bei den Temperaturen und der Wüstenlage echt nicht gedacht). Trotzdem sehen die ganzen Hotelfassaden im Abendlicht sehr glamourös aus. Aber nicht nur die verschiedenen Fassaden sind mit den Themen Venedig (Kanäle und sogar eine Gondelfahrt ist möglich), Rom (lauter Statuen), Ägypten (Pyramiden, Sphinx, Säulen), New York New York (Freiheitsstatue), Stratosphere (riesiger Turm), Grand Canyon ( Felslandschaft), Hollywood, Paris und einem Piratenland eindrucksvoll gestaltet. Das Bellagio hat zum Beispiel einen kleinen botanischen Garten und einen wunderschön gestalteten Eingangsbereich mit Kunstvollen Glasblumen an der Decke.

 

Donnerstag 05.09.

Nachdem wir heute mal wieder richtig ausgeschlafen haben stoßen wir auf der Suche nach etwas essbarem auf ein etwas schickeres aber trotzdem preiswertes Lokal namens „Peppermill“. Stilistisch echt der Hammer: überall Neonröhren und Kunstblumen und allgemein in einem dunklen Blau gehalten. Die Bedienungen tragen extrem kurze blaue Röcke mit Hosenträgern und weiße Blusen darunter.

Nach wir einen riesigen Berg Pancakes und ein Eier-Gemüse-Spinat-Ommelet mit hash browns (frittierte Kartoffeln) und einem Frischkäsebagel als „Beilage“ verdrückt haben können wir uns nur ncoh zum Zimmer zurück rollen und machen erstmal ein Verdauungspäuschen. Nachmittags gehen wir dann noch an den Pool, denn bei der Hitze hier kann man tagsüber echt nicht viel machen. Vegas ist einfach für die Nacht gemacht

Abends ziehen wir dann nochmal los. Zunächst gehen wir im „Stripburger“ zu abend essen. Eigentlich ein ganz normales kleines niedliches Lokal/Kneipe mit leckeren Salaten und Burgern sowie Drinks. Aber die Anzüglichkeiten sind in „Sin City“ einfach überall versteckt. Zum Beispiel ist die Rückseite der Tops der Bedienungen mit der Aufschrift „ We offer threesomes“ bedruckt. Klein steht dann darunter: Burger, Fries, Shakes.

Frisch gestärkt wollen wir dann natürlich noch die Casinos zu erobern. Die Ausstattung der Casinos und die Kleiderordnungen sind seeehr unterschiedlich. Während in manchen die Leute in Jogginghose und Turnschuhen an den Automaten vor sich hin siechen tobt anderswo die High Society mit teuren und gewagten Kleidern und riesigen High Heels.

Leider sind außer an den Automaten die Einsätze ziemlich hoch und beginnen bei 15 $ pro Einsatz! Nachdem ich schon in Peru festgestellt habe, dass Glücksspiel für mich nichts ist entscheide ich mich, bei diesen Beträgen nichts zu setzen, aber Annika gewinnt 15$ beim Roulette.

 

Auch auf dem Rückweg ist das Motto „Sex sells“ allseits präsent. Zunächst gibt es da die Straßenverkäufe von billigen Nacktheften und Karten zum Sammeln (???) in den Plastikboxen die man vom normalen Zeitungsverkauf aus England kennt. Da Prostitution in Vegas selbst auf Grund der Größe der Stadt nicht erlaubt ist reicht die Werbung von „Hot girl in 20 min in your room“ über Limousinenservice zum nächsten Puff bis zu den klassischen Stripclubs. Auch hier gibt es wieder kleine aber feine rechtliche Unterschiede. In den sog. „topless“-Bars tragen die Tänzerinnen noch einen Miniaturtanga, weshalb hier Alkohol ausgeschenkt werden darf. In „Totally nude“ bars hingegen ist Alkohol generell verboten. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Der Gentlemen’s Club „Palomino“ hat über 6000 Tänzerinnen und darf beides. Spätestens dieser Logik kann ich dann jedoch nicht mehr folgen…

8.9.13 02:35

Letzte Einträge: Typhoon, Nachtmärkte und traumhafter Strand, Vorgelagerte Inseln Cheung Chau und Lantau, 13.10.-19.10. Mein Geburtstag und Junk, Demonstrationen und Zensur in HK, Ein kleiner Einblick was in China so alles anders ist.., Beijing

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