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Beijing

Wenn man schon mal in China ist muss man natürlich auch nach Beijing! Deshalb habe ich den freien 1. Januar und das Wochenende genutzt und bin mit 2 Freunden zu einem verlängerten Wochenende aufgebrochen. Gleich zu Beginn zeigt sich einer der großen Unterschiede zwischen Asien und Europa: Mal wieder hat unser Flugzeug Verspätung, so dass wir 3 Stunden später als geplant in Peking ankommen. Morgens gehts dann gleich zum Tian'anmen Platz. Seit den Studentenprotesten vor vielen Jahren ist der Platz abgesperrt und wird bewacht. Um ihn überhaupt betreten zu dürfen muss man durch eine Sicherheitskontrolle bei dem auch alles Gepäck gescannt wird. Hat man das überstanden bekommt man einen tiefen Einblick in chinesische Kultur und Ansichten: Es werden allerlei einschlägige Hüte und Anstecker verkauft. Danach gehts weiter zur verbotenen Stadt. Durch die Gassen und über die Plätze zu laufen ist schön, aber noch viel beeindruckender ist der Blick von einem kleinen Hügel in einem Park außerhalb über die alten Dächer. In den Hutongs, den noch relativ ursprünglichen Wohnvierteln tobt jedoch das wahre Leben. Trotz kaltem Wetter ist hier immer viel los und an zahlreichen Straßenständen werden lokale Spezialitäten verkauft. Am nächsten Tag steht dann ein ganz besonderes Highlight an: Die große Mauer. Um den (anderen) Touristen ein bisschen aus dem Weg zu gehen haben wir eine ganz besondere Tour gebucht. Mit einem Bus werden wir an einer Stelle der Mauer ausgesetzt und später 6km weiter wieder abgeholt. Der Ausblick ist fantastisch, die Sonne scheint und es sind kaum Leute unterwegs außer uns. Aber man glaubt gar nicht wie steil das ist! Das hat meist mehr mit Klettern zu tun als mit Wandern! Samstags fahren wir raus zum Sommerpalast. Die Anlage ist riesig und der See ist komplett zugefroren. Der Ausblick ist Hammer: Der ganze See ist voll von Menschen. Man kann kleine "Dreiräder" mit Kufen mieten und kleine Platten mit Rollen und damit über den See fahren. Nachmittags erkundige ich noch einen Lama und einen Konfuzius-Tempel. Beide sind absolut beeindruckend und es gibt coolerweise kaum Touristen. So langsam fallen mir auch die kleinen Unterschiede zwischen den einzelnen Tempeln auf... Zum Abschluss besuchen wir am Sonntag morgen dann noch den Himmelstempelpark. Der Tempel ist natürlich schön, aber der Park zeigt viel mehr von der chinesischen Kultur. Er ist komplett voll mit Rentnern. Leute treffen sich zum Karten spielen, musizieren, singen, Kreisel kreiseln lassen und Diabolo spielen Da können wir uns in unserer Gesellschaft echt mal was abschauen!

29.1.15 13:33

Letzte Einträge: Typhoon, Nachtmärkte und traumhafter Strand, Vorgelagerte Inseln Cheung Chau und Lantau, 13.10.-19.10. Mein Geburtstag und Junk, Demonstrationen und Zensur in HK, Ein kleiner Einblick was in China so alles anders ist..

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