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Williams, Route 66 und der Grand Canyon

Donnerstag 29.08.

Und weiter geht’s: Über endlos lange und schnurgerade Straßen fahren wir weiter nach Williams in Arizona. Die Fahrt an sich ist eher ereignislos (insgesamt ca. 2mal abbiegen auf der ganzen Strecke ) und kein Verkehr, nur die Hitze macht die Fahrt anstrengend.

Das Ende unserer Fahrt führt uns dann auf die Route 66, welche direkt durch das kleine Städtchen Williams führt. Außer den endlosen Souvenirläden bleibt mir der Route 66-Hype aber eher fremd.

Unser Hostel ist dieses Mal spannend: Der Eigentümer hat jedes Zimmer unterschiedlich eingerichtet. Wir wohnen im College-Room mit Baseball, Football, Fußball und Pokalen im Regal, sowie den Fähnchen der Collegeteams an den Wänden. Auch schön sind die Sweden-Suite, der Paris-Room und der Cowboy-Room. Beim World-War I-Room wird es dann schon etwas schwerer die Amerikaner zu verstehen… Außerdem ist es aus dem Jahre 1891 und somit das älteste Hotel der Stadt, was man vor allem an den schiefen Böden merkt.

 

Freitag 30.08. und Samstag 31.08.

Jetzt geht es endlich zum Grand Canyon. Von hier aus sind es nochmal 54 Meilen, aber alles was näher dran ist wird doch sehr teuer. Zunächst ziehen Wolken auf und die Aussicht ist etwas getrübt. Nachmittags kommt aber doch noch die Sonne und wir laufen einmal am Rim entlang. Da uns die Hubschraubertour dann doch etwas zu teuer ist gehen wir dort noch ins IMAX, wo ein Film über die Entdeckung des Grand Canyon läuft.

Abends müssen wir dann noch in den Waschsalon unsere Sachen waschen und machen eine kleine Souvenir-Shopping-Tour.

 

Samstags wachen wir dann bei strömendem Regen auf. Zum Canyon fahren macht also heute nicht so viel Sinn, also schalten wir den Wecker ab und schlafen mal wieder richtig aus. Nach dem Frühstück unterhalten wir uns dann mit José, einem Mexikaner, der zusammen mit seiner Tochter hier die Zimmer putzt und das Haus instand hält. Er gibt uns eine Führung durch alle Hotelzimmer (wir sind heute morgen fast die einzigen Gäste) und es ist wirklich beeindruckend wie viele Details es gibt! Jedes Zimmer ist eine Entdeckung für sich!

Über den Tag trudeln dann für das Labourday-Wochenende sehr viele neue Gäste ein, so dass jetzt fast alle Zimmer belegt sind. Wir nutzen die Zeit zum Lesen, Bilder ordnen, Souvenir-Shopping, Reisetagebuch schreiben usw.

Sonntag 01.09.

Da wir gestern ja unsere geplante Canyon-Wanderung nicht machen konnten brechen wir heute morgen früh auf und verbringen den Vormittag im Canyon. Wir haben Glück, denn es ist zwar sonnig, aber nicht zu warm, sodass das Wandern noch angenehm ist. Nach ein paar letzten Fotos verlassen wir den Park Richtung Osten und nehmen auf dem Weg noch ein paar weitere Aussichtspunkte mit. Von einem dieser Aussichtspunkte aus kann man sogar den Colorado River sehen. Dann geht es um die Mittagszeit immer weiter Richtung Norden. Unser Weg führt uns nochmal an vielen Sehenswürdigkeiten und wunderschönen Aussichten vorbei: Page, Lake Powell, der Glen Canyon und der „Carl Hayden Dam“.  Am Schluss fahren wir dann schon direkt zum Bryce Canyon, unser nächstes Ziel.

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29 Palms & Joshua Tree National Park

Mittwoch 28.08.

Heute fahren wir endlich in den ersten Nationalpark. Zum Glück gibt es einen relativ günstigen Jahrespass, der für uns Beide gilt und uns somit die teuren Eintritte in Zukunft spart. Der Park an sich ist sehr sehenswert. Über eine Straße mit vielen Abzweigungen und verschiedenen Zwischenhalten kann man den Park einmal ganz durchqueren. Die Landschaft besteht aus Steinwüste mit bizarren Felsformationen und den Joshua Trees. Außerdem gibt es auch einen tollen Aussichtspunkt mit Ausblick weit in die Wüste hinein.

Der Park an sich ist auch sehr gut ausgebaut: Die Straßen sind hervorragend befestigt und breit, überall stehen Schilder und Wegmarkierungen und es gibt sogar Toiletten. Unser Auto reicht also völlig aus und einen teuren Jeep  muss man wirklich nicht haben.

Los Angeles

Sonntag 25.08.

Heute fahren wir weiter nach Los Angeles. Mit jedem Meter Richtung Süden wird es wärmer und in LA ist es schon fast unerträglich heiß. Unser Hostel ist im Stil eines alten Herrenhauses eingerichtet und sehr schön. Nur mit der Sauberkeit haben die es hier nicht so L

Nachdem dann endlich alles organisiert und geregelt ist fahren wir noch an den Venice Beach. Neben einem schönen Strand gibt es noch eine touristische Promenade, die absolut sehenswert ist. Neben den klassischen Souvenirs (T-Shirts, Tassen, Magneten) gibt es z.B. „Medical Marihuana“ zu kaufen. Allein die Leute dort sind schon eine Sehenswürdigkeit an sich: Vom  halbnackten „Eingeborenen“, der nur mit einem Lendenschurz bekleidet ist über das Hippimädchen, dass ihren Zauberstab hebt, wenn man auf sie zukommt, bis zum Bettler, der ein Schild mit „Need money for pot“ hochhebt ist alles dabei.

 

Montag 26.08.

Für heute ist zunächst eine Tour durch die Warner Brothers geplant. Trotz des hohen Preises lohnt sie sich wirklich! Wir sehen das Set von Two and a half men, Friends, Pretty little liars und Heart of Dixie. Besonders spannend sind all die Erklärungen zum Filmen (zB. stehen Fenster im Set immer leicht schräg, damit es keine Reflektionen gibt.), auf wie wenig Platz gedreht wird ( das sind WINZIGE Räume, man kann sich nicht einmal vorstellen wie überhaupt die Kameramänner hineinpassen) und dass alle Sets sehr schnell wieder recycelt werden, weil zu viele Produktionen gleichzeitig stattfinden und  man keinen Platz für alle Requisiten hat. Danach geht es dann auf nach Hollywood! Auf dem Hollywood Boulevard gönnen wir uns erst mal ganz amerikanisch einen Burger und lassen uns danach ein bisschen treiben. Der Walk of Fame, der Ausblick auf die großen Buchstaben in den Hollywood Hills, die blinkende Reklame vom Disney-Shop bis zum Hard Rock Café…. Alles wirkt ein bisschen unwirklich und surreal.

Abends fahren wir dann noch weiter in die Innenstadt und machen einen kleinen Spaziergang durch den Financial District (tolle Skyline) und vorbei an der berühmten Walt Disney Concert Hall. Mehrmals werden wir angesprochen ob wir nicht Hilfe brauchen, die Amis sind also doch sehr hilfsbereit J J

 

Dienstag 27.08.

Heute morgen wollen wir noch kurz Beverly Hills erkunden bevor wir die Stadt verlassen. Hier reihen sich wirklich die teuersten Läden aneinander. Wahrscheinlich gibt es dort kein einziges Geschäft das überhaupt Preisschilder hat. Auf dem Rückweg werden wir dann Zeuge eines Autounfalls, was mich wiedermal von der Unsinnigkeit mancher Verkehrsregeln hier überzeugt. Es gibt auf der Autobahn KEIN Rechtsfahrgebot und man darf bei jeder Geschwindigkeit rechts überholen. Das hört sich bei den insgesamt doch eher niedrigen Geschwindigkeiten hier erst mal nicht so schlimm an, aber auf einer 6-spurigen, völlig überfüllten Autobahn, kombiniert mit Abfahrten alle paar Meilen und einer Geschwindigkeit um die 100km/h  hat man dann doch das Gefühl, sein Schicksal herauszufordern. Hinzu kommt, dass es kein echtes Rechts-vor-Links gibt, sondern eher ein Wer-zuerst-kommt-malt-zuerst. Auch hier ist wieder Kreativität gefragt. Obwohl ich zu Beginn eine Abneigung hatte Automatik zu fahren bin ich doch langsam (zumindest unter den Bedingungen hier, ohne Navi, mit der Fahrweise der Amerikaner und diesen bescheuerten Verkehrsregeln) froh darüber.

Nachdem wir dann endlich unseren Weg aus dem endlosen Autobahnnetz von LA gefunden haben fahren wir durch bis Twentynine Palms, einer kleinen Wüstenstadt direkt am Joshua Tree National Park und in der Nähe einer der größten Stationen der US-Marine in den gesamten Vereinigten Staaten.

Monterey, Highway 1 und Santa Barbara/Ventura

Freitag 23.08.2013

Heute morgen haben wir den Mietwagen abgeholt. Leider mussten wir erst mal anstehen und nachdem der Vertrag unterschrieben war dann nochmal auf das Auto warten. Anscheinend haben 2 Monate vorher reservieren nicht ausgereicht um das Auto rechtzeitig fertig zu kriegen… Wie ich’s mir schon gedacht hatte, haben wir für einen 3-Türer bezahlt und einen 5-Türer bekommen. J Der Vermieter war aber sehr genervt, dass wir nicht bereit waren uns auf ein teures Auto hoch handeln zu lassen .

Den Weg raus aus San Francisco haben wir dann auch ohne Navi ganz gut gefunden. Die Küstenstraße war sehr schön, abwechselnd immer wieder Strände und Steilküsten. Und ich bin zum ersten Mal Automatik gefahren! In Santa Cruz haben wir dann direkt am Meer mit hervorragendem Ausblick ein Mittagessen-Picknick gemacht. Dort haben wir im Meer sogar einen Delphin gesehen!!

Gegen Abend kamen wir dann in Monterey an. Unser Hostel hier ist super schön und hat einen tollen Gemeinschaftsbereich. Der Ort an sich ist nichts Besonderes, aber schön.

Samstag 24.08.

Nun geht’s los den wichtigsten Teil des Highway 1 hinunter nach Süden. Direkt an der Küste entlang führt eine überraschend gut gesicherte Straße mit durchgehend super Ausblick. Und wir haben sogar Glück: Obwohl es hier oft tagelang neblig ist haben wir einen sehr sonnigen Tag erwischt.

Lektion des Tages: Die Amerikaner stellen keine Schilder auf, sondern malen Bordsteine farbig an um zu markieren, wo man parken darf und wo nicht.

 

Nach endlosen Kurven eröffnet sich uns dann der klassische amerikanische Highway. Bis zum Horizont führt die Straße immer geradeaus. Eine kurze Unterbrechung machen wir dann doch, denn zwischendrin tummeln sich Seeelephanten am Strand. Obwohl die Sonne scheint herrscht ein starker, kalter Wind der viel Sand aufwirbelt. Deshalb liegen die Tiere parallel aufgereiht und dicht aneinandergedrängt und man kann fast keine Bewegung erkennen.

Nachdem auch der letzte Leuchtturm aus unserem Blickfeld verschwunden ist kommt dann erst mal ein Stück freeway und wir müssen uns ein bisschen beeilen um das späte Aufstehen wieder wett zu machen. Erst spät abends kommen wir dann in Santa Barbara an und suchen uns dort ein Plätzchen für’s Abendessen. Da sich die Parkplatzsuche etwas schwierig gestaltet haben wir nicht mehr so viel Zeit hier in der Stadt, aber wir bummeln noch ein bisschen durch die lichtgeschmückte Promenade. Überraschenderweise ist es hier gar nicht so übertrieben luxuriös, sondern es gibt einfach schöne Straßen mit teilweise sehr ausgefallenen und trotzdem bezahlbaren Geschäften.

Leider gab es hier aber nichts bezahlbares zum Übernachten, deswegen müssen wir noch weiter bis Ventura. Hier wird’s dann zum ersten Mal schwierig, da wir keine Karte für den Ort haben und das Motel bei Dunkelheit schwer zu finden ist. Nach gefühlten 2h suchen haben wir es dann aber doch geschafft und uns unser Bett wirklich verdient.

 

Ankunft und San Francisco

Hinflug

 

Um 5 Uhr morgens musste ich schon in Frankfurt am Bahnhof sein und um 10.10 ging‘s dann los. Der erste Zwischenstopp war dann Atlanta, wo ich festgestellt habe, dass ich praktischerweise meinen Kreditkarten-Pin nicht mehr weiss L. Zum Glück hat Mama ihn schnell herausgefunden!! =)

Vor dort aus ging’s dann weiter nach San Francisco, wo wir am selben Abend nach 20h Reise völlig übermüdet ankamen. Der Weg zum Hostel war dann überraschenderweise sehr preiswert (6,5 $) und das, obwohl wir nach dem Bus in die Innenstadt dann sogar ein Taxi zum Hostel genommen haben. Wie das Jetlag so spielt waren wir dann zwar sehr früh im Bett, ich bin dann aber schon um 2:30h das erste Mal wieder aufgewacht und konnte ab 4h gar nicht mehr schlafen. Es lebe der dritte Band von Eragon :P

 

 

San Francisco

 

Da wir ja dann sowieso schon früh wach waren sind wir gleich losgezogen um die Stadt ein bisschen zu erkunden. Morgens die Innenstadt, nachmittags waren wir dann bei der Golden Gate Bridge. Ist wirklich beeindruckend lang und der Ausblick auf die Stadt ist genial. Nur windig und allgemein relativ kalt ist’s hier .

Ansonsten ist es an vielen Stellen hier leider sehr dreckig, man merkt aber, dass die Leute hier doch bisschen offener sind als der Durchschnittsamerikaner und es so viel mehr Vielfalt gibt.

Highlight: Ein Mann in schickem Anzug fährt auf dem Skateboard elegant die Hügel runter. Ein anderer isst neben dem Skateboardfahren noch schnell einen Riesensandwich

Und beim Busfahren kann man ohne Probleme das Fahrrad mitnehmen. Das kommt dann einfach Kurzerhand vorne auf ein Gestell und wir später wieder ausgepackt.

 

 

 

Isla de Pascua

Hallo ihr Lieben,

Heute melde ich mich zum letzten Mal um euch von meiner Reise zu berichten.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag bin ich auf die Osterinsel geflogen. Vielleicht haben einige von euch jetzt schon ein paar Bilder im Kopf, aber für alle Andern etwas genauer:

Die Osterinsel ist ein winziges Eiland ca 4000km vor der Küste von Chile. Bekannt ist es besonders wegen der bis zu 22m großen Statuen, den Moai , und den sogenannten Ahu, großen Opferplattformen. Da die Insel so weit weg von jeder Form von Festland ist hat sich hier eine ganz eigene Kultur entwickelt, die eigentlich mehr an Hawaii oder Tahiti erinnert, mit ein bisschen Südamerikanischem Einfluss. So wurden wir am Flughafen angekommen auch gleich mit echten Blumenketten begrüßt. Eigentlich hatte ich diesen Flug allein gebucht, weil alle meine Freunde und Bekannte hier schon andere Reisepläne hatten. Aber im Wartesaal am Flughafen hat mich dann ein anderer Austauschstudent aus Holland angesprochen der mit mir in meinem Geschichtskurs war und durch Zufall für den gleichen Zeitraum auf die Insel geflogen ist. Als wir dann an dem Campingplatz/Hostel angekommen sind war ich da auch wirklich froh drüber, denn die Schlafsäle waren überbucht und jede andere Unterkunft wäre sehr sehr viel teurer geworden. Er hatte zum Glück ein großes Zelt dabei und so nahm ich kurzerhand die Einladung an und hab die nächsten drei Nächte im Zelt verbracht.

Die Osterinsel hat unheimlich viel zu bieten. Obwohl als Vulkaninsel entstanden, ist hier alles super grün und leicht hügelig. Die Küste besteht teilweise aus steiniger Steilküste, teilweise aus schneeweisen Traumständen mit Palmen und Wasser so klar, dass man sogar ca. 80m vom Ufer entfernt noch von der Wasseroberfläche bis zum Grund sehen kann, wenn die Wellen nur mal kurz schwächer werden. Erkunden kann man die Insel auf unterschiedlichste Art und Weise. Man kann wandern, reiten, sich ein Auto mieten oder problemlos per Anhalter mitfahren. Die Inselbewohner sind eine bunte Mischung aus Menschen, die hier geboren sind, und Anderen, die sich hier einfach so wohl gefühlt haben, dass sie geblieben sind. Alle sind sehr freundlich und als wir an einem Tag zum Beispiel angefangen haben vom Strand nach Hause zu laufen, haben wir es nicht einmal bis zum Parkplatz geschafft bis schon jemand angehalten und gefragt hat, ob wir mitfahren möchten.

Um die Insel und die Statuen noch ein bisschen genauer erkunden zu können haben wir uns an einem Tag auch einer Engländerin und einem Ungarn angeschlossen, die sich ein Auto gemietet hatten und haben gemeinsam die Insel erkundet, die Moai bestaunt und die Krater bewandert.

Außerdem war mal wieder interessant, wie sich der christliche Glaube mit der lokalen Kultur vermischt: Die Jesusfigur in der Kirche sieht von der äußeren Form den großen Steinstatuen wirklich verdächtig ähnlich.

Da die Insel so weit weg vom Festland ist kann man hier außerdem auch super die Sterne sehen! Kein Licht stört den Blick und ich war echt erstaunt was das für einen riesigen Unterschied macht!

 

Ansonsten habe ich auf dem Hin- und Rückflug zum ersten  Mal mein Flugzeugessen von einem  Keramikteller gegessen und hatte ein echtes Glas statt einem Pappbecher. Auch mal ein Erlebnis 

 

Nun bin ich wieder wohlbehalten in Lima angekommen und genieße noch meine letzten Tage hier.  Leider habe ich mir am Strand einen riesigen Sonnenbrand geholt, also werde ich das halbe Jahr hier wohl eher ruhig ausklingen lassen Am Dienstagabend geht‘s dann zurück nach Deutschland.

Ich hoffe euch hat es gefallen hier ein bisschen mitzulesen was ich so alles erlebt habe und es freut mich sehr, dass so viele meine Reise mitverfolgt haben.

Leider hat das mit den Fotos ja überhaupt nicht geklappt, es war einfach unmöglich hier etwas hochzuladen. Wer also jetzt gerne noch ein paar Bilder anschaun möchte dem kann ich entweder ein paar per Email schicken oder ihr meldet euch einfach und dann bekommt ihr eine persönliche Diashow von mir !!

So, jetzt bleibt mir nur noch euch ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben und einen wunderbaren Start ins neue Jahr zu wünschen!

Bis ganz bald!

Eure Laura

 

 

Meine Reise von A bis Z

 A - Abenteuer: Damit fängt alles an und hört alles auf. Egal was man auf Reisen tut, man kennt doch nie das Ergebnis. Manchmal beängstigend, aber wenn man sich darauf einlässt hat man das Gefühl ganz nah am Puls des Lebens dran zu sein.

 

B- Bolivien: Der Salar de Uyuni und die Lagunen in der Hochebene von Bolivien gehören zu den aufregendsten und außergewöhnlichsten Regionen die ich in meinem Leben gesehen habe.

 

C-Churros: Ja, hier geht’s (mal wieder) ums Essen. Mein Lieblingsnachtisch hier heißt Churros und ist ein ursprünglich aus Spanien stammendes Fettgebäck. In Peru wird der Teig allerdings mit Manjar, einer Art Karamellcreme gefüllt. Macht schon vom Anschauen dick, aber ist unschlagbar lecker!

 

D-Durchhalten: Manchmal heißt ein so langer Auslandsaufenthalt natürlich auch Durchhalten. Aber wenn man aufmerksam durch die so andere Welt wandert und sich darauf einlässt erkennt man an jeder Ecke wieder etwas neues Spannendes. Denn genau an dem Punkt wo es anstrengend wird und einen das Friede-Freude-Eierkuchen-Urlaubsfeeling verlässt fängt es an wirklich spannend zu werden!!

 

E-Erfahrung: Die Reise hat mir in jedem Bereich meines Lebens so viele schöne neue Erfahrungen beschert die ich nicht missen will.

 

F-Familie und Freundschaft: Das Allerwichtigste und wunderschönste, was ich auf dieser Reise erfahren durfte. Egal wie viele Kilometer und Monate ich weg war, egal ob ich Probleme hatte oder nur die vielen Bilder in meinem Kopf mit Anderen teilen wollte: Ich bin sehr froh, dass ihr mich alle unterstützt habt! Es ist ein tolles Gefühl wenn man merkt wie viele in Gedanken mitreisen und ohne euch hätte ich das nicht geschafft!

 

G-Geduld: Alle die mich kennen wissen ja, dass das nicht gerade meine Stärke ist, aber auch ich bin sehr viel geduldiger geworden. An die "peruanische Uhrzeit" konnte ich mich nur schwer gewöhnen, aber zumindestens in der Rushhour 1h im Bus für eine Strecke von 5 km zu benötigen sehe ich inzwischen ganz entspannt als kleine Pause .

 

H-Höhenkrankheit: Hört sich komisch an, aber auch wenn man mal ein oder zwei Tage nichts essen kann oder eine Nacht lang über dem Klo verbringt sich mühsam die Haare hochzuhalten: Das gehört zur Erfahrung dazu und würde mich nicht davon abhalten die gleiche Reise nochmal zu machen. Gerade die entlegenen Regionen sind superspannend weil man eben nicht von unzähligen Touristen umgeben ist.

 

I- Ica, Nazca und Huacachina: Mein letzter Wochenendtrip zu den Nazcalinien und der Oase Huacachina zusammen mit meinen Mitbewohnern. Dort sind wir mit einer Art Riesenquad durch die Dünen gefahren und haben Sandboarding ausprobiert. Ist gar nicht so einfach, aber macht unglaublich Spaß die riesigen Dünen runterzufahren!

 

J- Ja: Ja sagen zum Leben, zu anderen Sichtweisen und anderen Einstellungen. Manchmal ist das ganz schön schwer, vor allem wenn man meint es doch besser zu wissen. Aber wenn man sich darauf einlässt und die Welt mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man doch sehr viel über sich selbst und seine eigene Beschränktheit lernen.

 

K-Kalt: Auch klimatisch kommt man auf Reisen doch immer wieder an seine Grenzen- Minus 18 Grad waren das Highlight, vor allem wenn man bedenkt, dass ich die gleiche Hose 1 Woche zuvor auch im Regenwald bei 30 Grad getragen habe. Flexible Ausrüstung ist alles

 

L-Leichtigkeit: Wie bei vielen andern war mein Koffer sonst immer eher vollgepackt. Auf eine 6monatige Reise mit nur einem Backpack und einem kleinen Rucksack aufzubrechen bedeutet vieles: Kein Kleid für die schicke Party zu haben, oft zu waschen, nichts wertvolles mitzunehmen und dicht zu packen. Aber auch sich unglaublich frei zu fühlen, auf nichts aufpassen müssen(nach dem Motto: was weg ist muss ich nicht mehr tragen) und zu merken, dass das materielle Gepäck wirklich nicht so wichtig ist.

 

M- Mama: Backoffice, Psychologin, Ärztin, Trost-Spenderin, Motivatorin, Bilderarchiviererin, Terminkoordinatorin, Freude-Teilerin, …. Danke =)

 

N-Nie: Sag niemals nie! Trotz gesundem Menschenverstand ist gerade das Gefühl die eigenen Grenzen zu überschreiten das, was eine Reise so besonders macht. Und ehe man sich versieht fährt man in den Bergen Ecuadors per Anhalter auf der Ladefläche eines Trucks mit

 

O-Osterinsel: Bevor ich nach Hause komme werde ich am Wochenende noch für ein paar Tage auf die Osterinsel fliegen. Bin schon sehr gespannt und werde euch natürlich berichten!

 

P-Pläne: Jeder der mich kennt weiß was jetzt kommt. NATÜRLICH habe ich schon wieder die nächsten Reisepläne :P

 

Q- Quinua: Dies und viele andere neue Lebensmittel die ich hier probieren durfte werde ich auf meinem Speiseplan zuhause vermissen. Aber natürlich freue ich mich auch auf Laugenbrezeln und Kastanien mit Rotkraut wenn ich wieder zuhause bin.

 

R-Reisebekanntschaften: Vom reichen US-amerikanischen Oberschichttöchterchen bis zum Weltreisehippie, von Ehepaaren auf Hochzeitsreise bis zu Studenten, Südamerikanischen Frauen in der Midlifecrisis und der "Nachbarin" aus Bühlertal die man am anderen Ende der Welt kennenlernt - wie viele unterschiedliche Menschen, Lebens- und Reisepläne, Einstellungen und Kulturen man kennenlernt ist schlichtweg beeindruckend.

 

S- Skype: Mal geliebt, mal gehasst, aber alles in allem doch essentiell.

 

T-Tee: Der Tee aus frischen Cocablättern ist einer der Besten die ich je getrunken habe. Obwohl die getrockneten Blätter keine Rauschwirkung haben und auch nie mehr zu Drogen verarbeitet werden können ist es leider verboten sich etwas davon mit nach Deutschland zu nehmen.

 

U- Uni: Ich habe mich durch einen sage und schreibe 20cm Stapel spanischer Texte gekämpft und gesiegt. Eine ganz andere Form zu unterrichten und zu lernen, aber definitiv interessant kennenzulernen. Und schlussendlich habe ich ja sogar meine Filosophieessays besiegt

 

V-Viel: So viele Eindrücke in meinem Kopf, Bilder mit meiner Kamera gemacht, Worte in mein Reisetagebuch geschrieben, Freunde gefunden, Nerven gekostet, reicher an Erfahrungen und ärmer was mein Konto angeht, Nächte durchgetanzt, Spanisch gelernt, leckeres Essen probiert, Kilometer gefahren….

 

W-Waale: Die beeinduckendsten Tiere, die mir in meinem bisherigen Leben begegnet sind. Diese Größe muss man einfach sehen, die kann man sich nicht vorstellen.

 

X-(Ni)x:  Ich gebe zu, das ist ein bisschen gemogelt Aber gerade auf Reisen fällt einem wieder auf, dass es einfach nichts gibt, was es nicht gibt. Egal ob man die unterschiedlichsten Tierrassen, Landschaftsformen, Menschen, Lebensweisen oder Kulturen betrachtet.

 

Y-Yeah: Schön wars! Mit vielen Höhen und Tiefen und wie gesagt ein Abenteuer. Aber definitiv eine Erfahrung, bei der ich kein Detail missen möchte.

 

Z-Zuhause: So langsam geht mein halbes Jahr hier dem Ende entgegen. Ich freu ich mich schon darauf euch alle wieder zu sehen!