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Die ersten Tage in Hongkong

Hong Kong – Ankunft und Wohnungssuche 25.06.2014 – 26.06.2014 Hinreise Mama hat mich abends an den Flughafen gebracht. Abschied war total schwer. Habe mir dann noch ein Reise-Nacken-Kissen gekauft. Flug ging über London, dort war dann der zweite Flug mit 40 Plätzen überbucht, sodass ich in die „World-Traveller-Class“ upgegraded wurde. Also breite und extraweite Sitze, Essen (z.T.) aus echtem Geschirr usw. Bei der Ankunft in Hong Kong traf mich dann erstmal der Hitzschlag: 30 Grad und superhohe Luftfeuchtigkeit. Die Fahrt ins Hostel war dann seehr einfach und billig, mit der „Octopus-Card“ kann man hier alle Verkehrsmittel nutzen. Im Hostel angekommen werden mir dann zum ersten Mal die räumlichen Dimensionen hier wirklich bewusst: Der 6-Bett-Schlafsaal ist aufgut 10qm untergebracht, der Gemeinschaftsraum incl. Zugang zu den Zimmern auch. Mein erster Abend hier ist dann aber doch ein traumhafter Start in meine Zeit hier in Hong Kong. Zusammen mit ein paar anderen Leuten vom Hostel gehe ich essen und setze ich mich mit Getränken an die Hafenpromenade und wir genießen den Ausblick auf die Hafenpromenade der HK-Island-Seite. 27.06.14 – 30.06. die ersten Tage in der Stadt Mittwoch: Heute gehe ich auf die Suche nach Wohnungen/WG-Zimmern und laufe schonmal ein bisschen durch die Stadt. Außerdem fahre ich mit der Star Ferry, eines der Wahrzeichen von Hong Kong. Für ein paar Cent kann man damit von Kowloon (Nördlicher Teil von Hong Kong) nach Hong Kong Island (Südlicher Teil) übersetzen. Die Aussicht auf die Skyline ist dabei fantastisch. Donnerstag: Heute muss ich in eine anderes Hostel, welches ich ausgesucht hatte weil es genau in dem Viertel liegt, in dem ich nach WG-Zimmern suchen möchte. Da ich aber keine weitere Lust auf WG-Castings habe und es kaum (preiswerte) Angebote hier gibt nehme ich nach einigem Überlegen gleich eines der WG-Zimmer von gestern. Abends nimmt mich Achim (mein Praktikumsvorgänger über den ich auch auf die Idee gekommen bin mich für das Praktikum zu bewerben) auf die Verabschiedung einer Italienerin mit und ich lerne gleich einige der Internationals hier kennen. Zur Feier des Anlasses gehen wir chinesich essen. Das tolle hier ist, dass sich alle zusammen an einen runden Tisch mit einer sich drehenden Platte in der Mitte setzen und alles was bestellt wurde wird dann geteilt. (Ist natürlich ein bisschen schwierig da dann das vegetarische Essen wiederzufinden, aber irgendwie eine tolle Tradition.) Freitag: Für heute ist mein „Umzug“ vom Hostel in meine neue WG geplant. Die restliche Zeit fahre ich mit der zweistöckigen Tram (Dingding) durch die Gegend und genieße den Ausblick auf die Stadt. Am beeindruckendsten finde ich, dass hier immer von allem was dabei ist: Riesige Wolkenkratzer umarmen eine endlose Uferpromenade, an den Straßenrändern ranken sich traumhafte Urwaldbäume in den Himmel. Wenn man den Blick übers Meer schweifen lässt sieht man in der Ferne die kleinen vorgelagerten Inseln und direkt außerhalb der Stadt befindet sich dichter Wald neben wunderschönen Küsten und Stränden. Abends steht dann der Umzug an und auch die erste Reisekrise: Nachdem ich ins neue Zimmer eingezogen bin und die Miete bezahlt habe stelle ich fest, dass eine Person mehr in der Wohnung wohnt (ein sehr netter Franzose) und meine Vermieterin, von der ich dachte, dass eines der Zimmer ihres ist, auf der Couch im Wohnzimmer (welches gleichzeitig Flur und Durchgang zu allen anderen Zimmern ist) schläft…..  Samstag: Heute war ich morgens im IKEA um mir noch ein paar Sachen zu besorgen. Irgendwie witzig wie gleich das doch überall auf der Welt ist. Allerdings gibt’s hier normale Plastiktüten extra für die Asiaten und kein echtes IKEA-Restaurant (nur Essen im Stehen und nicht wirklich Schwedisches). Danach geht’s dann mit einer Kollegin und einer ihrer Freundinnen an die Clearwater Bay an den Strand. Das Wasser ist warm, die Sonne scheint, also ein traumhafter Sommertag. Abends gehe ich dann noch in die Stadt um die Escalators zu den Mid-levels anzuschauen. Das ist eine endlose Kette von Rolltreppen, welche vom Zentrum in ein Wohngebiet gebaut wurde um den vielen Pendlern den Weg von und zur Arbeit trotz großer Steigung zu ermöglichen. Morgens bis 10h fahren sie deshalb immer bergab und ab dann bergauf. Sonntag: Zusammen mit Achim war ich zunächst im Sik-Sik-Yuen-Wong-Tai-Sin-Tempel. Der taoistische Tempel ist wirklich beeindruckend! Zum einen ist er wunderschön, in bunten Farben gestaltet und hervorragend gepflegt und erhalten. Außerdem ist er wie eine Insel in der Großstadt: Das Rauschen der Autos und Busse verschwindet und man kann gemütlich im Schatten sitzen und den Kois beim Plantschen zusehen. Danach gings gleich weiter zur „Walled City“. Wo heute ein wunderschöner und vor allem sehr gemächlicher und entspannter Park ist war während der britischen Kolonialherrschaft eine chinesische Enklave in der quasi Gesetzlosigkeit herrschte. Vor allem war die „walled city“ für ihre „Ärzte“ ohne Zulassung bekannt, die wegen der politischen Situation munter behandeln konnten wen sie wollten ohne Angst vor den Konsequenzen haben zu müssen. Danach wurden die Wohnblocks niedergerissen und stattdessen dieser Park erbaut. Unter anderem gibt es hier eine/mehrere riesige Buchshecken, die aneinandergereiht sind und durch Ihren Schnitt einen riesigen Drachen ergeben, sowie einen riesigen Kreis aus Statuen der Tierkreiszeichen im chinesischen Kalender. Zum späten Mittagessen gab es sehr leckeres Sushi. (Da Tempel und Park etwas außerhalb der „Innenstadt“ liegen kann man hier sehr günstig sehr leckere Sachen essen.) Am späten Nachmittag/Abend sind wir dann noch nach Tung Chung auf Lantau (eine der umliegenden Inseln, hier ist u.a. auch der Flughafen) in eine Mall gefahren und waren ein bisschen Shoppen. Heute soll’s dann jetzt früh ins Bett gehen, schließlich ist morgen mein erster Arbeitstag!

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Hong Kong

Hallo ihr Lieben, So langsam geht's mit großen Schritten dem Ende meines Studiums entgegen und ich habe mich deshalb entschieden noch ein Urlaubssemester zu nehmen um ein längeres Praktikum zu machen. Nach gefühlten 200 nervigen Bewerbungsschreiben hat sich dann relativ spontan die Möglichkeit ergeben bei Hamburg Süd in Hong Kong zu arbeiten. Lange Rede kurzer Sinn: am 25. August geht's los. Im Moment schwanke ich noch 20 Mal am Tag zwischen waaaaaaaaaah und juhuuuuuuuuuuu, aber das wird sich sicher noch regeln. Ihr dürft euch also schonmal auf (hoffentlich spannende) Reiseberichte aus einer der aufregendsten Städte der Welt freuen, denn Hong Kong hat wirklich alles: Wolkenkratzer und Wälder, Strand und Kultur, Fortschritt und eine absolut spannende Geschichte. Ganz liebe Grüße aus dem verregneten München, Laura

San Francisco und Abreise

Montag 09.09.

Zunächst heute noch ein kleiner Exkurs zum Thema Army in den USA. Auf unserer Tour kamen wir auch in der Nähe der größten US-Marine-Base vorbei, welche sich in der Nähe von Twentynine Palms befindet. Das merkt man dann auch im Ort: An jedem Burgerladen und an allen Diners hängt ein großes Schild: „Marines Welcome“, oft gibt es auch spezielle Rabatte. An vielen Autos kleben Sticker mit der Aufschrift: „Proud wife of an US-marine“ (Stolze Frau eines Mitglieds der US-amerikanischen Marine). Manche Motels sind außerdem voll von Soldaten/Soldatinnen, die gerade frei haben und offensichtlich keine eigene Wohnung unterhalten. Für alle Army-Mitglieder oder Veteranen gibt es den Jahrespass für die Nationalparks kostenlos. Wie stark die Armee jedoch mitten in der Gesellschaft steht, zeigt sich uns dann beim Besuch eines ganz normalen Einkaufszentrums: Hier reiht sich ein Armee-Rekrutierungs-Büro wie selbstverständlich ein zwischen Postfiliale,  Nagelstudio und den üblichen Fastfood-Ketten.

 

Doch nun zurück zu unserem heutigen Tag. Vom kleinen Städtchen Three Rivers in der Nähe von Fresno fahren wir heute zurück nach San Francisco und wollen auch noch unseren Mietwagen zurückgeben.

Bisher haben wir fast immer schon bei der Hälfte wieder vollgetankt um Preisvorteile auszunutzen, und weil zwischen der einen und der anderen Tankstelle doch öfters mal ein paar Meilen liegen. Da wir den Tank leer zurückgeben dürfen wollen wir ein bisschen sparen und erst tanken wenn es langsam leer wird, um nicht so viel übrig zu haben. Da wir auf der Interstate 5, DER Verbindungsstraße zwischen Nord- und Süd- Kalifornien fahren sollte es ja auch kein Problem sein den Tank später wieder aufzufüllen. Könnte man meinen, ist aber nicht so Auf den letzten 50 Meilen bis zur Autobahn ist nur Farmland und keine Tankstelle, die ersten 80 Meilen auf der Autobahn sieht es genauso aus. Ergänzend dazu muss man sagen, dass auch nach keiner der Abfahrten eine Stadt kommt, sondern nur endlose Äcker, Viehweiden und evtl. mal eine Ranch. Als die Nadel sich nur noch um Haaresbreite über dem E (für empty =leer) befindet fragen wir einen Trucker der am Rand parkt weil er ein Problem mit seinem Motor hat. Er ist zwar sehr nett, kann uns aber nachdem er seine Karte (nix Navi!) gecheckt hat auch nur sagen, dass es nach North und South ungefähr gleichweit zur nächsten Tankstelle sein müsste. Also tuckern wir ab jetzt mit max. 55 Meilen (ca. 80-90 km/h ) weiter und so langsam werden wir doch beide nervös… Als ich dann in der Ferne meine ein Shell-Zeichen zu erkennen, glaube ich zuerst wirklich an eine Fata Morgana. Aber wir haben Glück! Wie viel Glück wird mir danach noch viel bewusster, da auf den letzten 90 Meilen bis zu unserer Abfahrt nur noch ein oder zwei weitere Tankstellen kommen.

Nachdem auch dieses Problem gelöst ist geht es dann weiter nach San Francisco. Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir über die Bay Bridge (nicht die bekannte rote Golden Gate Bridge, aber mit einem wunderschönen Ausblick). Vielleicht interessant zu wissen: Hier muss man immer nur zahlen wenn man in die Stadt reinfährt, das rausfahren ist frei.

Nun noch schnell die Sachen im Hostel abladen und dann das Auto zurückbringen. In 3,5 Wochen sind wir ohne Navi ( :P ) ca. 2670 Meilen, also über 4300(!!!)km gefahren und waren dabei in 4 US-Bundesstaaten (California, Arizona, Utah und Nevada). Da ist es dann doch irgendwie sehr entspannend das Auto endlich ohne Kratzer zurückgeben zu können… Zum Abschluss nervt noch mal der beginnende Feierabendverkehr in SF, aber dann haben wir es geschafft.

Auf dem Rückweg zum Hostel machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch Chinatown und dann reicht es auch für heute.

Dienstag 10.09.

Bei unserem zweiten Besuch hier in San Francisco übernachten wir im „Green Tortoise“-Hostel, zum ersten Mal hier in den USA so ein richtig typischer Backpacker-Laden. Alles ist charakterlich sehr eindeutig und überspitzt eingerichtet, es gibt einen riesigen Aufenthaltsraum und extrem verpeiltes Personal. Natürlich sind hier auch die Gäste dann bunt gemischt. Von jungen Japanerinnen mit zaghaftem Englisch und überambitionierten Sightseeingplänen bis zur Rasta- und Gardinen-als-Hose-Fraktion ist alles dabei.

Eine der Voluntärinnen des Hostelteams läuft den ganzen Tag mit engen Leggins, langen, offenen braunen Haaren und eng anliegendem Oberteil (demonstrativ ohne etwas drunter) herum. Nach einiger Zeit taucht sie dann mit einem Typ im Schlepptau wieder auf. Auf die Frage, wo die Beiden waren meint er „im Paradis“ und schlägt auf dem Weg in ihr Zimmer noch bei seinem Kumpel auf seinen neusten Fang ein.

Schnell kommt man mit den unterschiedlichsten Leuten ins Gespräch und lernt natürlich wieder die unterschiedlichsten Charaktere und Lebensentwürfe kennen. Manche Verhaltensweisen lassen sich aber trotz aller Offenheit dann trotzdem nur noch mit Joint erklären… Gestern Abend spielte außerdem eine Liveband aus Mit-50-ern die Hits aus Ihrer Jugend. Alles in allem also San Francisco live.

 

Da wir unseren (eigentlich viel zu knappen) Budgetplan für diese Reise überraschenderweise mehr als eingehalten haben, beschließen wir heute die Malls (natürlich alles Teil der amerikanischen Kultur =P ) zu erkunden. Trotz Burger-BBQ-Kultur gibt es im Food Court des Einkaufszentrums sogar einen veganen Imbiss und ich gönne mir die ersten „Chicken“-Wings seit Jahren.  Nach dem Mittagessen verprassen wir dann den Rest unseres Budgets bei Victoria’s Secret.

 

Wie die Meisten ja wissen dürften ist San Francisco sehr hügelig. Und wenn ich von „sehr“ spreche, dann heißt das, dass man an manchen Straßen nur im 90° Winkel parken darf, generell die Reifen Richtung Bordstein drehen muss und oft wenn man eine Kreuzung überquert hat erst mal gar nichts mehr sieht, weil es so steil nach unten geht. Interessanterweise gibt es auch nicht den einen höchsten Punkt von dem aus es überall ins Tal geht, sondern die Straßen führen munter bergauf und bergab. Da früher diese Steigung nicht einmal Kutschen mit vielen Pferden schafften wurden die „Cable-Cars“ erfunden. So war zum ersten Mal eine Bebauung auch dieser steilen Teile möglich, da Material im größeren Stil transportiert werden konnte. Heute sind diese Linien im Wesentlichen eine Touristenattraktion und so nutzen wir diese um zur bekannten Lombard Street zu kommen. Auf dieser von Fotos bekannten Straße führt eine befahrbare Route in engen, blumenbepflanzten Serpentinen den Hügel hinunter.

Mittwoch 11.09.

Für unseren letzten Tag hier in San Francisco haben wir eine Tour zum früheren Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz gebucht. Inzwischen ist das hier so eine Touristenattraktion, dass man für die regulären (günstigsten) Tickets manchmal bis zu 3 Wochen früher dran sein muss um zur gewünschten Tageszeit ein Ticket zu ergattern. Auf dem Hinweg um Ufer kommen wir am Coit Tower vorbei, einem Turm als Denkmal für die Feuerwehr von SF. Danach schlendern wir ein bisschen an den Piers entlang. Im Moment ist hier der America’s Cup, also ist überall etwas los. Am Hafen sind Sitzplätze aufgebaut, jedes Restaurant hat die beste Aussicht und nahezu jedes teure Geschäft sponsert das Ganze.

Schließlich bringt uns die Fähre hinüber nach Alcatraz. Auf der Insel gibt es dann für Jeden einen kostenlosen Audioguide der wirklich interessant gemacht ist! Man kann die verschiedenen Zellentrakte besuchen, es gibt Berichte von ehemaligen Insassen und natürlich von den verschiedensten Ausbruchsversuchen. Beim wohl cleversten Versuch haben 5 Männer über Monate hinweg Ihre Zellmauern von den Wärtern unbemerkt mit Löffeln  durchbohrt. Dann haben Sie aus den verschiedensten Materialen (Zement aus der Wand, Seife etc.) ihre eigenen Köpfe nachgebaut und dann abends an Stelle Ihrer selbst ins Bett gelegt. So gelang es ihnen, über eine Art Lüftungsschacht aus den 5qm-Zellen über Nacht unbemerkt auf’s Dach zu fliehen. Dass Sie die Flucht über’s Meer überlebt haben wird aber nicht vermutet. Obwohl es nur 2 km bis zur Küste von SF sind, machen die eisigen Temperaturen des Meeres, die extremen Strömungen und die gelegentlich auftauchenden Haie die Strecke unpassierbar.

Zurück an Land geht’s zur Fisherman’s Wharf und zum Pier 36. Dieser ähnelt ein bisschen dem Brighton Pier im Süden Englands und ist voll mit Essensständen und sehr schönen Souvenirläden. Das Besondere: Am nordwestlichen Ende haben sich Seelöwen angesiedelt. Sie sonnen sich auf extra für sie reservierten schwimmenden Holzplatten, kämpfen übermütig, springen immer wieder ins Wasser und heulen natürlich die ganze Zeit laut.

 Nach einem leckeren „Abschluss“-Burger im Hardrock Café gehen wir noch ein letztes Mal in die Stadt und lassen uns durch die Straßen treiben. Jetzt sind wir wieder zurück im Hostel und ich genieße ein letztes Mal den wunderschönen Ausblick von meinem Bett auf die Skyline. Wir wohnen dieses Mal in einem der viktorianischen (?) Häuser mit Erker und Feuerleiter und mein Bett ist direkt in so einem Erker untergebracht, so dass ich einen wunderschönen Blick über die Straße und die Stadt habe.

 

Morgen früh geht’s dann auch schon wieder zurück und am Freitag sind wir dann wieder in Deutschland, dies ist also (vorerst) mein letzter Eintrag.

Ich kann zwar hier nicht sehen, wer meinen Blog abonniert hat, aber die Besucher- und Abonnentenzahlen werden mir doch angezeigt und ich freu mich riesig, dass auch dieses Mal wieder so viele mitgelesen haben! Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen auf meine Reise mitnehmen.

Liebe Grüße,

Eure Laura

 

PS: Fotos gibt's wie immer bei einem persönlichen Fotoabend

Sequoia & Kings National Park

Freitag 06.09.

Heute ist der letzte große Fahrt-Tag: Um zum nächsten Nationalpark zu kommen müssen wir 330 Meilen bis zur Zwischenstation Porterville, von wo aus wir trotz preiswerter Übernachtung morgen sehr schnell im Nationalpark sein werden.

Nach einem „French Toast“-Frühstück bei Peppermill fahren wir los und der Rest klappt dann auch problemlos. An einer Tankstelle kann ich dann sogar einem anderen (männlichen) Touristen erklären wie das mit dem Tanken hier funktioniert. Sehr beruhigend, dass es allen am Anfang so geht :P

Samstag 07.09.

Da wir wieder in einer preiswerten Unterkunft (es lebe Motel 6 ) ca. 1h vor den Nationalparks übernachten müssen wir heute Morgen noch ein kleines bisschen fahren. Langsam wandelt sich die Landschaft und wird sowohl bergiger als auch bewachsener. Trotzdem ist es hier sehr, sehr trocken, sodass es im Sommer sehr viele Waldbrände durch unvorsichtiges Verhalten mit Grillfeuern etc. und durch Blitzeinschläge gibt. Deshalb besuchen wir jetzt auch den Sequoia und den Kings Canyon National Park, jedoch leider nicht den Yosemite. Hier hat es nämlich leider vor ca. 2 Wochen angefangen zu brennen und da alles so trocken ist sperren die Ranger dann lieber großzügig die Straßen ab um kein Risiko einzugehen.

Noch am Vormittag kommen wir in Three Rivers an und checken schon mal im Hotel ein. Zum Glück auch hier wieder mit Pool =) . Dann starten wir direkt in den Sequoia National Park. Neben den Sequoias wachsen hier auch Sherman Oaks, aber der Unterschied ist angesichts der Größe nicht so groß. Mit Fotos lässt sich das gar nicht beschreiben! Der größte Baum der hier steht ist 83,8m hoch, ca. 2300-2700 Jahre alt und hat am Boden 31,3 m Umfang. Beeindruckend ist, dass diese Bäume z.T. nur eine Wurzeltiefe von 1 Meter (!) haben und das alles durch die Wurzelbreite und die Verflechtung der Wurzeln untereinander wieder ausgleichen.

Ein Museum erklärt den Sinn der Brände: Durch die enormen Mengen an trockenem Holz die auf dem Waldboden liegen haben die Samen der Sequoias eigentlich keine Chance hier zu wachsen. Alles ist staubtrocken und oft erreichen sie nicht einmal den Boden. Kleine, sehr lokale Feuer alle 5-10 Jahre „räumen auf“ und geben den kleinen Bäumchen ein kurzes Zeitfenster mit genügend Platz.

So zeigt fast jeder Baum hier schon Merkmale von Bränden und obwohl die Rinde sehr gut schützt scheinen einige bis auf ihre Stümpfe ausgebrannt. Das Wurzelwerk und der Rest des Stammes sind jedoch so anpassungsfähig und stark, dass sie oft noch hunderte Jahre weiterleben können.

Sonntag 08.09.

Von hier aus fahren wir heute in den letzten Nationalpark, den Kings Canyon National Park. Die Straße führt diesmal direkt am Fluss entlang, sodass man vom Boden des Canyon aus die Berge bewundern kann. Zwischendrin gibt’s immer mal wieder einen Wasserfall von einer der seitlich zufließenden Quellen und am Ende des Tals einen wunderschönen Wanderweg rund um eine Wiese. Das Wasser des Flusses hat außerdem eine wunderschöne blaue Farbe und ist so klar, dass man überall bis zum Grund sehen kann!

Sequoia & Kings National Park

Freitag 06.09.

Heute ist der letzte große Fahrt-Tag: Um zum nächsten Nationalpark zu kommen müssen wir 330 Meilen bis zur Zwischenstation Porterville, von wo aus wir trotz preiswerter Übernachtung morgen sehr schnell im Nationalpark sein werden.

Nach einem „French Toast“-Frühstück bei Peppermill fahren wir los und der Rest klappt dann auch problemlos. An einer Tankstelle kann ich dann sogar einem anderen (männlichen) Touristen erklären wie das mit dem Tanken hier funktioniert. Sehr beruhigend, dass es allen am Anfang so geht :P

Samstag 07.09.

Da wir wieder in einer preiswerten Unterkunft (es lebe Motel 6 ) ca. 1h vor den Nationalparks übernachten müssen wir heute Morgen noch ein kleines bisschen fahren. Langsam wandelt sich die Landschaft und wird sowohl bergiger als auch bewachsener. Trotzdem ist es hier sehr, sehr trocken, sodass es im Sommer sehr viele Waldbrände durch unvorsichtiges Verhalten mit Grillfeuern etc. und durch Blitzeinschläge gibt. Deshalb besuchen wir jetzt auch den Sequoia und den Kings Canyon National Park, jedoch leider nicht den Yosemite. Hier hat es nämlich leider vor ca. 2 Wochen angefangen zu brennen und da alles so trocken ist sperren die Ranger dann lieber großzügig die Straßen ab um kein Risiko einzugehen.

Noch am Vormittag kommen wir in Three Rivers an und checken schon mal im Hotel ein. Zum Glück auch hier wieder mit Pool =) . Dann starten wir direkt in den Sequoia National Park. Neben den Sequoias wachsen hier auch Sherman Oaks, aber der Unterschied ist angesichts der Größe nicht so groß. Mit Fotos lässt sich das gar nicht beschreiben! Der größte Baum der hier steht ist 83,8m hoch, ca. 2300-2700 Jahre alt und hat am Boden 31,3 m Umfang. Beeindruckend ist, dass diese Bäume z.T. nur eine Wurzeltiefe von 1 Meter (!) haben und das alles durch die Wurzelbreite und die Verflechtung der Wurzeln untereinander wieder ausgleichen.

Ein Museum erklärt den Sinn der Brände: Durch die enormen Mengen an trockenem Holz die auf dem Waldboden liegen haben die Samen der Sequoias eigentlich keine Chance hier zu wachsen. Alles ist staubtrocken und oft erreichen sie nicht einmal den Boden. Kleine, sehr lokale Feuer alle 5-10 Jahre „räumen auf“ und geben den kleinen Bäumchen ein kurzes Zeitfenster mit genügend Platz.

So zeigt fast jeder Baum hier schon Merkmale von Bränden und obwohl die Rinde sehr gut schützt scheinen einige bis auf ihre Stümpfe ausgebrannt. Das Wurzelwerk und der Rest des Stammes sind jedoch so anpassungsfähig und stark, dass sie oft noch hunderte Jahre weiterleben können.

Sonntag 08.09.

Von hier aus fahren wir heute in den letzten Nationalpark, den Kings Canyon National Park. Die Straße führt diesmal direkt am Fluss entlang, sodass man vom Boden des Canyon aus die Berge bewundern kann. Zwischendrin gibt’s immer mal wieder einen Wasserfall von einer der seitlich zufließenden Quellen und am Ende des Tals einen wunderschönen Wanderweg rund um eine Wiese. Das Wasser des Flusses hat außerdem eine wunderschöne blaue Farbe und ist so klar, dass man überall bis zum Grund sehen kann!

Vegas, Baby!

Mittwoch 04.09.

 

Nachdem wir seit LA nur Naturwunder besucht haben kommt jetzt das krasse Gegenteil: Las Vegas. Unser Hotel heißt Circus, Circus und liegt am nördlichen Ende des Strip’s. Wie der Name schon sagt ist das Thema Zirkus, weshalb ein riesiger leuchtender Clownskopf auf dem Hotelgebäude thront und das Dach des angeschlossenen Freizeitparks wie lauter Zirkuskuppeln aussieht. Nachdem es ein bisschen abgekühlt hat machen wir einen Rundgang den Las Vegas Boulevard (auch: Las Vegas Strip) entlang. Überraschenderweise fängt es dann an zu stürmen und auch etwas zu regnen (hätte ich bei den Temperaturen und der Wüstenlage echt nicht gedacht). Trotzdem sehen die ganzen Hotelfassaden im Abendlicht sehr glamourös aus. Aber nicht nur die verschiedenen Fassaden sind mit den Themen Venedig (Kanäle und sogar eine Gondelfahrt ist möglich), Rom (lauter Statuen), Ägypten (Pyramiden, Sphinx, Säulen), New York New York (Freiheitsstatue), Stratosphere (riesiger Turm), Grand Canyon ( Felslandschaft), Hollywood, Paris und einem Piratenland eindrucksvoll gestaltet. Das Bellagio hat zum Beispiel einen kleinen botanischen Garten und einen wunderschön gestalteten Eingangsbereich mit Kunstvollen Glasblumen an der Decke.

 

Donnerstag 05.09.

Nachdem wir heute mal wieder richtig ausgeschlafen haben stoßen wir auf der Suche nach etwas essbarem auf ein etwas schickeres aber trotzdem preiswertes Lokal namens „Peppermill“. Stilistisch echt der Hammer: überall Neonröhren und Kunstblumen und allgemein in einem dunklen Blau gehalten. Die Bedienungen tragen extrem kurze blaue Röcke mit Hosenträgern und weiße Blusen darunter.

Nach wir einen riesigen Berg Pancakes und ein Eier-Gemüse-Spinat-Ommelet mit hash browns (frittierte Kartoffeln) und einem Frischkäsebagel als „Beilage“ verdrückt haben können wir uns nur ncoh zum Zimmer zurück rollen und machen erstmal ein Verdauungspäuschen. Nachmittags gehen wir dann noch an den Pool, denn bei der Hitze hier kann man tagsüber echt nicht viel machen. Vegas ist einfach für die Nacht gemacht

Abends ziehen wir dann nochmal los. Zunächst gehen wir im „Stripburger“ zu abend essen. Eigentlich ein ganz normales kleines niedliches Lokal/Kneipe mit leckeren Salaten und Burgern sowie Drinks. Aber die Anzüglichkeiten sind in „Sin City“ einfach überall versteckt. Zum Beispiel ist die Rückseite der Tops der Bedienungen mit der Aufschrift „ We offer threesomes“ bedruckt. Klein steht dann darunter: Burger, Fries, Shakes.

Frisch gestärkt wollen wir dann natürlich noch die Casinos zu erobern. Die Ausstattung der Casinos und die Kleiderordnungen sind seeehr unterschiedlich. Während in manchen die Leute in Jogginghose und Turnschuhen an den Automaten vor sich hin siechen tobt anderswo die High Society mit teuren und gewagten Kleidern und riesigen High Heels.

Leider sind außer an den Automaten die Einsätze ziemlich hoch und beginnen bei 15 $ pro Einsatz! Nachdem ich schon in Peru festgestellt habe, dass Glücksspiel für mich nichts ist entscheide ich mich, bei diesen Beträgen nichts zu setzen, aber Annika gewinnt 15$ beim Roulette.

 

Auch auf dem Rückweg ist das Motto „Sex sells“ allseits präsent. Zunächst gibt es da die Straßenverkäufe von billigen Nacktheften und Karten zum Sammeln (???) in den Plastikboxen die man vom normalen Zeitungsverkauf aus England kennt. Da Prostitution in Vegas selbst auf Grund der Größe der Stadt nicht erlaubt ist reicht die Werbung von „Hot girl in 20 min in your room“ über Limousinenservice zum nächsten Puff bis zu den klassischen Stripclubs. Auch hier gibt es wieder kleine aber feine rechtliche Unterschiede. In den sog. „topless“-Bars tragen die Tänzerinnen noch einen Miniaturtanga, weshalb hier Alkohol ausgeschenkt werden darf. In „Totally nude“ bars hingegen ist Alkohol generell verboten. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Der Gentlemen’s Club „Palomino“ hat über 6000 Tänzerinnen und darf beides. Spätestens dieser Logik kann ich dann jedoch nicht mehr folgen…

Bryce Canyon und Zion National Park

Montag 02.09.

Nach dem Grand Canyon steht heute der Bryce Canyon auf dem Programm. Angenehmerweise ist unser Hotel heute direkt vor dem Parkeingang, sodass wir viel Zeit haben. Zuerst genießen wir natürlich den Ausblick. Hier ist besonders, dass zwischen den zerklüfteten Canyonwänden die abgespülten Steine wie Nadeln herausstechen und zudem von großen Tannen umgeben sind. Ein Rundweg von 5km führt durch einen kleinen Teil des Tals. Das Wetter ist perfekt, mich nervt es nur immer zuerst nach untern und dann erst nach oben zu laufen. Da ist es schwer die Entfernung einzuschätzen. Obwohl die Wanderung dann doch sehr kurz war, sind wir froh wieder am Auto zu sein, da dann ein Gewitter losgeht. Langsam fahren wir über die verschiedensten Aussichtspunkte wieder aus dem Park hinaus.

Abends habe ich dann richtig Glück: Beim Aussteigen fällt meine kleine Handtasche mit Bargeld und meinem Führerschein unbemerkt raus. Aber es gibt doch noch ehrliche Finder, denn jemand gibt die Tasche in einem Restaurant ab und schreibt uns einen Zettel.

 

Dienstag 03.09.

Nach einem kleinen Frühstück geht es heute weiter zum Zion National Park. Vom Parkeingang aus schlängelt sich die Straße zunächst zwischen Bergen hindurch. Auf einer Weide hier stehen riesige Büffel, so wie man sie aus Filmen kennt. Weiter im Innern des Parks fährt einen ein Shuttlebus dann zu den verschiedenen Wanderwegen direkt am Fluss. Wettertechnisch ist es jetzt endlich mal wieder angenehm, weil die riesig hohen Wände des Canyons Schatten spenden. Gegen Abend fahren wir dann weiter nach St. George wo wir übernachten. Zum Abendessen gibt’s zum ersten Mal Pizza,